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» Kein Verbot von Killerspielen

Das Bundesjugendministerium gab kürzlich bekannt, dass keine nennhaften Gründe vorliegen, die sogenannten "Killerspiele" zukünftig zu verbieten.
Gegen Ende letzten Jahres schockte die Bundesregierung die deutsche Spieler-Community mit der Forderung gewaltverherrlichende Spiele sollen in Deutschland zukünftig nicht mehr erhältlich sein, sollen gar verboten werden.

Die aktuelle Stellungnahme sieht aber wie folgt aus:

...Demnach funktioniere das 2003 eingeführte System der "Co-Regulierung" von Staat und Wirtschaft
im Rahmen der Freigabe und Indizierung von PC-Spielen gut. Auch eine weitere Verschärfung des Strafgesetzbuches (StGB)
zur Bekämpfung gewaltverherrlichender Medien hält das Bundesjugendministerium nicht für erforderlich... .

Zu den Bemühungen der CDU, Killerspiele zu verbieten, kam es erst durch den Amoklauf in Erfurt 2002, bei dem ein Jugendlicher 13 Lehrer, 2 Schüler und danach sich selbst erschoss. Daraufhin entfachten bundesweit Diskussionen, ob nicht ein allgemeines Verbot von Spielen ab 18 eingeführt werden solle. Am 1. April 2003 trat dann das neue Jugendschutzgesetz in Kraft, welches eine kennzeichnende Altersbeschränkung für alle Medien vorschrieb. Auch die Indizierung bereits veröffentlichter Medien war möglich. Dennoch wurde verlangt, gewaltverherrlichende Spiele sollten ohne erst geprüft zu werden, direkt auf der Liste indizierter Spiele landen.
"Der deutsche Markt würde von Killerspielen überflutet.", doch davon kann man ganz und garnicht reden, denn nur 30 Spiele erhielten 2005 von der USK das Prädikat "keine Jugendfreigabe". Es erschienen im Jahre 2005 jedoch insgesamt 2686 Spiele.

Die Zahl" jugendgefährdender" Spiele bewegt sich also in einem Bereich von etwa 1%
Der InternetSeite heise online kann man folgendes entnehmen:
"Das Jugendministerium betont weiter, dass es derzeit "keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf im StGB im Hinblick auf Unterhaltungssoftware" sieht. Der erforderlich Jugendschutz werde durch Paragraph 131 des Strafgesetzbuches gewährleistet. Ihm zufolge wird die Verbreitung von "Schriften" einschließlich von Bildträgern und Datenspeichern verboten, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in verherrlichender oder verharmlosender Art schildern oder in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellen. Zuwiderhandlungen können mit bis zu einem Jahr Gefängnis oder mit Geldstrafe geahndet werden. Ende 2003 sei der Tatbestand auf die Darstellung von Gewalttätigkeiten gegen "menschenähnliche Wesen" erweitert und so eine Lücke im Bereich der Computerspiele geschlossen worden."

Im Klartext heißt dies, dass wir uns nun endgültig sicher sein können:

Spiele ab 18 bleiben Spiele ab 18 und werden auch weiterhin in deutschen Geschäften erhältlich sein.

Quelle: Call of Duty Infobase
9.8.06 14:21
 


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